Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich und Allgemeines

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle mit der 

Fabit GmbH,
Sitz in Hauptstraße 153, 10827 Berlin,
Geschäftsführer: Robert Heim, Susanne Krehl, Dr. Ralf-Michael Schmidt,
eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer 231335 B, 
+49 156 7842 0146,
info@fabit.app

(„Fabit“)

geschlossenen Verträge über die Nutzung von Applikationen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB eines Nutzers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als Fabit ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.

(2) Fabit betreibt eine Applikation, mit der Nutzer der App („Nutzer“) ihre persönlichen Finanzen verfolgen und verwalten und ihre Einnahmen und Ausgaben analysieren können („Fabit App“ oder „App“).

(3) Weiterhin können Nutzer über die App voraussichtlich auch Leistungen (z.B. Kontoanbindung) von Drittunternehmen („Drittunternehmen“) in Anspruch nehmen („Drittleistungen“). Vertragspartner des Nutzers bezüglich der Drittleistung ist das jeweilige Drittunternehmen. Im Übrigen gelten für die jeweiligen Drittleistungen die Bedingungen des jeweiligen Drittunternehmens. 

(4) Fabit erbringt keine Finanzdienstleistungen nach dem Kreditwesengesetz, keinen Zahlungsdienst nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz und keine Leistungen nach dem Wertpapierhandelsgesetz. Zudem erbringt Fabit keine rechtliche, steuerliche oder Vermögensberatung.

(5) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit ist die männliche Form gewählt worden.  

2. Registrierung bei der Fabit App

(1) Die Nutzung der App setzt die Registrierung als Nutzer voraus. Die Registrierung erfolgt durch Eröffnung eines Profils auf der Fabit App („Profil“) unter Zustimmung zu diesen AGB und Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung. Mit der Registrierung wird die App in der Basisversion („Basisversion“) genutzt. Wenn Fabit den Nutzern die kostenpflichtige Premiumversion („Premiumversion“) zur Verfügung stellt, so kann der Nutzer auch die Premiumversion wählen. Der Nutzer kann auch nachträglich die Premiumversion auswählen, sobald diese den Nutzern durch Fabit zur Verfügung gestellt wird. Mit der Bestätigung der erfolgreichen Registrierung per E-Mail durch Fabit kommt zwischen Fabit und dem Nutzer ein Vertrag über die Nutzung der App („Nutzungsvertrag“) zustande. Bis zum Zeitpunkt des Abschlusses der Registrierung kann der Nutzer seine Eingaben jederzeit korrigieren. Ein Anspruch auf Abschluss eines Nutzungsvertrags besteht nicht.

(2) Der Nutzungsvertrag gilt für unbestimmte Zeit.

(3) Nutzern ist die Registrierung nur gestattet, wenn sie geschäftsfähig sind. Zudem ist die Registrierung auf natürliche Personen beschränkt.

(4) Die bei der Registrierung abgefragten Daten sind vollständig und korrekt anzugeben, insbesondere ist die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse erforderlich.

(5) Pro Nutzer ist nur ein Profil gestattet.

(6) Ändern sich nach der Registrierung die angegebenen Daten, so ist der Nutzer verpflichtet, die Angaben in seinem Profil unverzüglich zu aktualisieren.

(7) Voraussetzung für die Nutzung der App ist, dass der Nutzer die Fabit App auf eigene Rechnung nutzt. Der Nutzer darf nicht für eine andere Person handeln.

(8) Nutzer müssen ihr Passwort geheim halten und den Zugang zu ihrem Profil sorgfältig sichern. Nutzer sind verpflichtet, das Passwort zu ändern und Fabit umgehend zu informieren, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Profil von Dritten genutzt wird bzw. wurde.

(9) Profile sind nicht übertragbar.

(10) Fabit kann die Nutzung der App oder einzelner Funktionen der App oder den Umfang, in dem einzelne Funktionen genutzt werden können, an bestimmte Voraussetzungen knüpfen, wie z.B. Prüfung der Profildaten oder von der Vorlage bestimmter Nachweise (z.B. Identitätsnachweise) abhängig machen.

3. Profileinstellungen und App-Leistungen

(1) Der Nutzer kann jederzeit festlegen, welche Informationen seines Profils anderen Nutzern angezeigt werden (mit Ausnahme des Anzeigenamens und des Avatars). Des Weiteren kann der Nutzer einstellen, welche Profilinformationen für andere sichtbar sein sollen. Von dem Nutzer blockierte Nutzer können keine Informationen sehen.  

(2) Die Basisversion enthält u.a. folgende Leistungen:

  • Die Erstellung eines digitalen Haushaltsbuches, mit dem der Nutzer Einnahmen und Ausgaben dokumentieren und überprüfen kann,
  • eine Funktion mit der auf Grundlage der Einträge des Haushaltsbuches Budgets und Ratenpläne zum Zwecke des Schuldenabbaus erstellt werden können, 
  • der Nutzer kann auf Grundlage seiner Eintragungen im Haushaltsbuch seinen Schuldenstand ermitteln,
  • regelmäßige Aktionen und Challenges in der App zum Zwecke der Incentivierung von bestimmten Verhaltensweisen des Nutzers, die der finanziellen Stabilität des Nutzers dienen,
  • der Nutzer kann seine (finanziellen) Fortschritte dokumentieren und anderen Nutzern sichtbar machen (Tagebuchfunktion), 
  • der Nutzer kann andere Personen zur Nutzung der App einladen oder bestimmte Inhalte (z.B. Aktionen) mit Dritten teilen, der Nutzer kann sichtbare Inhalte auf der App kommentieren und liken 
  • und der Nutzer kann in der App und auf der Website auf Inhalte (z.B. Artikel) zur Finanzbildung zugreifen.

(3) Die Premiumversion steht momentan nicht zur Verfügung. Ein Anspruch auf die Premiumversion besteht nicht. Die Premiumversion enthält voraussichtlich zusätzlich zu den Leistungen der Basisversion u.a. folgende Leistungen:

  • Digitalisierung von Post, Schrifteingängen und Rechnungen („Digitalisierte Dokumente“) und Bereithaltung der Digitalisierten Dokumente zum Zwecke des Downloads durch den Nutzer,
  • Auswertung der Digitalisierten Dokumente und Mitteilung von Empfehlungen für den Schuldenabbau,
  • Risikoanalyse von Schulden, 
  • die Erstellung von Ratenzahlungsplänen,
  • zur Verfügungstellung von Vorlagen für die Kommunikation mit Gläubigern,
  • Weiterleitung von in der App gespeicherten Informationen an Rechtsanwälte und Schuldenberater,  
  • die Anbindung des eigenen Kontos mit der App
  • und die Auslösung von Zahlungen aus dem eigenen Konto zum Zwecke der Schuldentilgung.

Die Kontoanbindung und die Zahlungsauslösung in der Premiumversion werden von einem bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) registrierten Zahlungsdienstleister ausgeführt, mit dem der Nutzer einen eigenen Vertrag schließt. Hierfür gelten die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.

(4) Im Übrigen können die einzelnen Leistungen der Basisversion und der Premiumversion in der Fabit App eingesehen werden.

(5) Im Falle von Drittleistungen gelten die entsprechenden Bedingungen der jeweiligen Drittunternehmens.

(6) Ein Wechsel der Nutzung der Fabit App von der Premiumversion auf die Basisversion und umgekehrt ist jederzeit möglich. Bei Wechsel zur Basisversion können die Leistungen aus der Premiumversion nicht mehr genutzt werden.

(7) Der Nutzer ist gehalten, alle aus der App oder Website generierten Informationen, Empfehlungen und Leistungen auf Plausibilität zu prüfen. Eine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Genauigkeit der Informationen und Empfehlungen übernimmt Fabit nicht. Des Weiteren wird nicht die finanzielle Gesundheit des Nutzers geschuldet.

4. Gebühren

(1) Die Nutzung der Fabit App in der Basisversion ist kostenlos. Fabit behält sich vor, einzelne Leistungen der Basisversion kostenpflichtig anzubieten. Für die Nutzung der App in der Premiumversion fällt eine wöchentliche Gebühr gemäß des Preis- und Leistungsverzeichnisses abrufbar unter https://fabit.app/preise („Wochengebühr“) an. Zudem können für Drittleistungen Gebühren („Drittgebühren“) anfallen, ebenso für einmalige Leistungen der Premiumversion („Sonstige Gebühren“). Nutzer werden vor kostenpflichtiger Inanspruchnahme von Leistungen, für die Drittgebühren und Sonstige Gebühren („Sonstige Kosten“) anfallen, in der App über die anfallenden Sonstigen Kosten informiert. Im Übrigen werden Kosten und Gebühren in der App angezeigt. Alle genannten Preise und Gebühren enthalten die jeweils anfallende Steuer und sind im Preis- und Leistungsverzeichnis ersichtlich.

(2) Kosten für genutzte Fernkommunikationsmittel werden Nutzern nicht in Rechnung gestellt.

5. Zahlungsmittel

(1) Die Wochengebühr und die Drittgebühren können über den jeweiligen App-Store, über den die Fabit App erworben wurde, mit den im App-Store verfügbaren Zahlungsmethoden bezahlt werden. Sonstige Gebühren für nicht in der Fabit App abgewickelte Leistungen können mit den jeweils zur Verfügung gestellten Zahlungsmitteln abgewickelt werden. 

(2) Können Wochengebühren oder Sonstige Kosten nicht ein­ge­zo­gen werden, trägt der Nutzer alle dadurch ent­ste­hen­den Kosten, soweit er das die Kosten ver­an­las­sende Ereig­nis zu ver­tre­ten hat. Sofern der Nutzer Gebühren nicht ent­rich­tet oder geleis­tete Zah­lun­gen rück­be­las­tet werden, ist Fabit berech­tigt, den Zugriff auf ein­zelne oder alle Dienste von Fabit zu sper­ren.

6. Löschung, Sperrung und Kündigung

(1) Fabit kann folgende Maßnahmen ergreifen, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ein Nutzer gesetzliche Vorschriften oder Rechte Dritter (insbesondere Persönlichkeitsrechte) verletzt gegen unsere Community-Richtlinie (abrufbar unter https://fabit.app/community-richtlinie) verstößt oder um den Nutzer vor betrügerischen Aktivitäten zu schützen:

  • Löschung nutzergenerierter Inhalte,
  • Verwarnung von Nutzern,
  • Einschränkung der Nutzung der Fabit App,
  • vorläufige Sperrung
  • und endgültige Sperrung.

Bei der Wahl einer Maßnahme berücksichtigt Fabit die berechtigten Interessen des betroffenen Nutzers, insbesondere ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Nutzer den Verstoß nicht verschuldet hat.

(2) Fabit kann einen Nutzer endgültig von der Nutzung der App ausschließen (endgültige Sperrung), wenn

  • er falsche Daten im Profil angegeben hat,
  • er sein Profil überträgt oder Dritten hierzu Zugang gewährt,
  • er andere Nutzer oder Fabit in erheblichem Maße schädigt, beleidigt oder verleumdet,
  • er wiederholt gegen diese AGB verstößt,
  • er gegen unsere Community-Richtlinie (abrufbar unter https://fabit.app/community-richtlinie) verstößt
  • oder ein anderer wichtiger Grund vorliegt.

Nachdem ein Nutzer endgültig gesperrt wurde, besteht kein Anspruch auf Wiederherstellung des gesperrten Profils.

(3) Nutzer können diesen Nutzungsvertrag jederzeit kündigen, wenn sie die Fabit App in der Basisfunktion nutzen. Nutzt der Nutzer die Fabit App in der Premiumversion, so ist der Nutzungsvertrag zum Ende einer jeden Kalenderwoche kündbar. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt. Die Kündigung ist in Textform (z.B. E-Mail) einzureichen. Damit Fabit die Kündigung entsprechend zuordnen kann, ist erforderlich, dass Nutzer ihre E-Mail-Adresse angeben, die beim Fabit-Account des Nutzers hinterlegt ist.

(4) Fabit kann den Nutzungsvertrag jederzeit ordentlich zum Ende einer jeden Kalenderwoche kündigen. Das Recht zur Sperrung sowie das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleiben hiervon unberührt.

(5) Sobald ein Nutzer gesperrt oder der Nutzungsvertrag von Fabit gekündigt wurde, darf dieser Nutzer die Dienste der App auch mit einem anderen Profil nicht mehr nutzen und sich nicht erneut anmelden.

7. Widerrufsrecht

(1) Wenn der Nutzer Verbraucher gemäß § 13 BGB ist (also eine natürliche Person, die den Nutzungsvertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können), steht dem Nutzer ein Widerrufsrecht zu. 

(2) Im Übrigen gelten für das Widerrufsrecht die Regelungen, die im Einzelnen wiedergegeben sind in der folgenden

Widerrufsbelehrung.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Fabit GmbH
Hauptstraße 153 
10827 Berlin

+49 156 7842 0146
info@fabit.app

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular 
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.) 

An Fabit GmbH, Hauptstraße 153, 10827 Berlin;
info@fabit.app 

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) 

Bestellt am (*)/erhalten am (*) 

Name des/der Verbraucher(s) 

Anschrift des/der Verbraucher(s) 

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) 

Datum 

8. Technische Verfügbarkeit der Fabit App

(1) Der Anspruch von Nutzern auf Nutzung der Fabit App besteht nur im Rahmen des aktuellen Stands der Technik. Fabit schränkt seine Leistungen zeitweilig ein, wenn dies im Hinblick auf Kapazitätsgrenzen, die Sicherheit oder Integrität der Server oder zur Durchführung technischer Maßnahmen erforderlich ist, und dies der ordnungsgemäßen oder verbesserten Erbringung der Leistungen dient (Wartungsarbeiten). Fabit berücksichtigt in diesen Fällen die berechtigten Interessen der Nutzer, wie z.B. durch Vorabinformationen. Klausel 9 dieser AGB (Haftung) bleibt von der vorstehenden Regelung unberührt.

(2) Sofern ein vorhergesehener Systemausfall die Nutzung der App behindert, werden die Nutzer in geeigneter Form informiert.

(3) Die Nutzung der Fabit App erfordert eine Internetverbindung.

9. Haftung

(1) Fabit haftet dem Nutzer gegenüber in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

(2) In sonstigen Fällen haftet Fabit – soweit in Abs. 3 nicht abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Nutzungsvertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf (so genannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung von Fabit vorbehaltlich der Regelung in Abs. 3 ausgeschlossen.

(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.

10. Datenschutzerklärung

Unsere Datenschutzerklärung finden Sie unter https://fabit.app/datenschutz.

11. Speicherung der AGB

Der Nutzer kann die aktuelle Version dieser AGB über https://fabit.app/agb herunterladen und speichern.

12. Änderung der AGB

(1) Fabit kann dem Nutzer jederzeit eine Änderung dieser AGB vorschlagen.

(2) Vorgeschlagene Änderungen dieser AGB – mit Ausnahme von Entgeltklauseln, Gebührenregelungen und Hauptleistungen – werden dem Nutzer spätestens 30 Tage vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens in Textform (z.B. per E-Mail) angeboten. Die Zustimmung durch den Nutzer gilt als erteilt, wenn die Ablehnung nicht vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen gegenüber Fabit in Textform angezeigt wird. Wenn der Nutzer mit den Änderungen nicht einverstanden ist, steht ihm bis zu dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen ein fristloses und kostenfreies Kündigungsrecht zu. Fabit weist den Nutzer in der Nachricht, mit der die Änderungen angeboten werden, auch noch einmal besonders auf das Ablehnungsrecht, die Frist dafür und die Möglichkeit zur Kündigung hin. Die geänderten AGB werden zusätzlich in der App verlinkt.

(3) Vorgeschlagene Änderungen dieser AGB, die Entgeltklauseln, Gebührenregelungen und Hauptleistungen betreffen, werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers in Textform wirksam. Fabit weist den Nutzer in der Nachricht, mit der die Änderungen angeboten werden, auch noch einmal besonders auf das Erfordernis der ausdrücklichen Zustimmung hin. Die geänderten AGB werden zusätzlich in der App verlinkt.

13. Sonstiges

(1) Der Nutzungsvertrag ist nicht auf andere Personen ohne Zustimmung von Fabit übertragbar. Fabit wird die Zustimmung nicht unbillig verweigern.

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, solange dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.

(3) Vertragssprache ist deutsch und englisch. Maßgeblich für die Auslegung ist die deutsche Version der AGB.

(4) Wenn der Nutzer Kaufmann ist und seinen Sitz zum Zeitpunkt der Bestellung in Deutschland hat, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz von Fabit. Im Übrigen gelten für die örtliche und die internationale Zuständigkeit die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.

(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nicht vollstreckbar sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit, Durchführbarkeit und Vollstreckbarkeit der übrigen Bestimmungen dieser AGB nicht berührt. Die unwirksame, ungesetzliche, nicht vollstreckbare und/oder undurchführbare Bestimmung gilt als durch eine solche wirksame, gesetzliche und vollstreckbare Bestimmung ersetzt, welche weitestmöglich dem Geist und wirtschaftlichen Zweck dieser AGB sowie dem ursprünglichen Willen der Parteien entspricht.

(6) Unter folgendem Link kann die Plattform der Europäischen Kommission zur Online-Streitbeilegung (OS) für Privatpersonen: https://ec.europa.eu/consumers/odr/ genutzt werden. Fabit ist nicht bereit und nicht verpflichtet an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand: Juli 2021